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GEWISSENSERFORSCHUNG: Geist der Vollkommenheit

1. Will ich wirklich nach der Vollkommenheti streben? Bin ich davon überzeugt, dass ich die Berufung habe, eine Heilige/ein Heiliger zu werden, scheint mir das übertrieben? Verbinde ich damit den Gedanken: „Nein, das ist nichts für mich, denn wir sollen ja nicht in einem Leistungsdenken hineinfallen?“
2. Weiß ich auch, dass die Heiligkeit aus vielen kleinen Dingen besteht, die man mit Vollkommenheit erfüllt? Hat das eine Auswirkung in meinem praktischen Leben oder bin ich in diesem Punkt mit meiner Berufung inkonsequent?
3. Ist die Grundausrichtung in diesem Streben nach der Heiligkeit, ein Streben danach, Christus nachzuahmen?
4. Suche ich in der Hl. Schrift und vor allem in den Evangelien danach, Christus, seine Wünsche, Träume, Kriterien, Lebensart, Tugenden besser kennenzulernen, um sie dann auch nachahmen zu können?
5. Was ist meine Motivation in diesem Streben nach der Vollkommenheit: Selbstbestätigung, vor mir selbst gut da zu stehen, oder die Liebe zum Herrn?
6. Erledige ich für gewöhnlich alles mit Vollkommenheit oder ist es mein Kriterium, die Dinge "mehr oder weniger" zu erfüllen?
7. Erscheint mir dieses Prinzip "praktisch gesehen" bedeutungslos oder übertrieben? Halte ich es nur für die überempfindlichen Seelen wichtig oder ist es für mich ganz im Gegenteil eine Bestätigung der Feinfühligkeit meiner Liebe zu Jesus Christus, meines Verlangens, ihm zu danken und meines Strebens, ihn nachzuahmen, der "alles gut geschaffen hat“?
8. Weshalb gelingen mir die Dinge schlecht? Aus Mangel an Aufmerksamkeit? Aus Mangel an Selbstverleugnung und Opferbereitschaft? Aus Faulheit?
9. Werde ich eher von den Umständen gelebt oder versuche ich sie mit einem tieferen Sinn zu füllen und zu erfüllen?
10. Mache ich die großen Dinge mit Vollkommenheit? Auch die Kleinen?
11. Richtet sich mein Leben in diesem Punkt nach den eigenen Vorlieben und Launen?
12. Interessiere ich mich nur für das, was mir gefällt und was mir irgendeinen Vorteil bringen kann? Interessiert mich das übrige nicht?
13. Ist meine Liebe zu Christus, obwohl ich die Dinge zwar nicht schlecht mache, noch nicht brennend und feinfühlig genug, damit sie mir helfen noch vollkommener zu arbeiten?
14. Habe ich in meinem Leben die Gewohnheit der Vollkommenheit in den Details geformt? Suche ich die Vollkommenheit auch darin, wie ich ein Mail schreibe, wie ich die Kinder ins Bett lege, wie ich mich meinem Studium widme, wie ich mit den Menschen umgehe, die mir unsympathisch sind, wie ich meine Pflichten wie die der Arbeit erfülle, wie ich die Freizeit gestalte usw.?

10 Vortrag, Die Schwelle der Mystik

Das ist der Vortrag zum 10. Einkehrtag (von 30) zum Thema "geistiges Wachstum". Das Thema von diesem Einkehrtag ist "Die Schwelle der Mystik"

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10 Betrachtung, Vater Unser

Das ist die Betrachtung zum 10. Einkehrtag (von 30) zum Thema "geistiges Wachstum". Das Thema von diesem Einkehrtag ist "Die Schwelle der Mystik"

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GEWISSENSERFORSCHUNG: Lauterkeit der Absicht

REINHEIT DER ABSICHT

1. Bin ich überzeugt, dass die Reinheit der Absicht notwendig ist?
2. Bin ich entschlossen, sie in die Tat umzusetzen?
3. Richte ich mein Leben nur nach den Forderungen der Liebe aus, besonders in meinem Willen, meinem Herzen, meinen Taten, Worten, Neigungen und Vorlieben und zwar auf die Weise, dass die Liebe ihre einzige Erklärung ist?
4. Was ist für gewöhnlich der Mittelpunkt meiner Gedanken, Träume, Ängste, Zuneigungen und Unterhaltungen?
5. Erhalte ich gewöhnlich die Reinheit der Absicht?
6. Hat das für mich die Konsequenz, meine Aufgaben besser zu vollbringen?
7. Habe ich keine versteckte Absicht, die der Reinheit meiner ausdrücklichen Absicht entgegenwirkt oder diese gar aufhebt? Gebe ich mir Mühe diese zu entlarven und zu beseitigen?
8. Bin ich der Meinung, dass vereinzelte Akte der Reinheit der Absicht ausreichen?
9. Weshalb sind meine Taten und Werke nicht vollkommener?
10. Versuche ich mich zu täuschen, um meine Launen und meinen bequemen und trägen Geist zu befriedigen?
11. Suche ich nach Wertschätzung und handle ich nur, weil ich gesehen werde?
12. Habe ich Menschenfurcht? Unterlasse ich dabei das Gute und falle in Untreue gegenüber meinem Gewissen?
13. Hat der Egoismus, in allen seinen Erscheinungsformen einen heimlichen oder eher einen ausdrücklichen Einfluß auf meine Handlungsweise?
14. Pflege ich mich oft zu rechtfertigen? Weshalb gebe ich Erklärungen ab?
15. Wie geht es mit der Interesse für die anderen? Gebe ich mir Mühe, aus Liebe zu Gott zu helfen, zu dienen, mit meinen Worten, meinen Werken und meinen Gebeten? Verspüre ich eine tiefe Freude über die "Erfolge" der anderen und betrübt es mich, wenn sie scheitern?
16. Entmutigt es mich, wenn ich meine Mißerfolge entdecke, mein langsames Voranschreiten, ganz besonders im Vergleich zu den anderen?
17. Welche Dinge können mir den Frieden rauben: Ängste, Mißerfolge, Demütigungen? Neige ich für gewöhnlich zu Krisen? Was ruft diese hervor?

PRC AGD

9 Vortrag, geistige Freundschaften

Das ist der Vortrag zum 9. Einkehrtag (von 30) zum Thema "geistiges Wachstum". Das Thema von diesem Einkehrtag ist "geistige Freundschaften"

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